EYES TRIBE – “BAUMTRÄNE”
„Eyes Tribe“ aus Berlin setzten nun in Sachen Veröffentlichungen auch wieder nach .Der Danny ,welchem man eventuell (wenn man das Intie in diesem Heft schon gelesen hat) von „Schafrichter“ her kennt ,widmet sich hierbei allerdings einer völlig anderen musikalischen Sparte .Und ich bin schon erstaunt ,was für ein weit gefächertes musikalisches Repertoire der Mann aufweisen kann .“Baumträne“ ist nun eine Veröffentlichung ,welche vor allem durch starke emotionale Prägungen lebt .Und das wird besonders durch sehr kraftvollen ,teils im Sprechformat gehaltenen Gesang  , verdeutlicht .Im fast totalen Gegensatz dazu führt man uns durch eine klangliche Welt ,welche am ehesten noch in Richtung des ursprünglichen Wave/Gothic gehen mag .Allerdings nicht in dieser Art ,wie man es von den in den Medien gehypten Bands her kennt .Vielmehr experimentiert man in punkto Klangvariationen sehr viel herum, so das der Sound schon eine stark psychedelische Ausstrahlung aufweisen kann . Trotz der fast allseits auftretenden ruhigen Stimmung ,langweilen die Songs in keinster Weise .Eher ist man dazu geneigt ,bei jedem einzelnen Song genauer hinzuhören ,um nicht eventuell irgendetwas zu verpassen .Obwohl nun diese musikalische Ausrichtung vordergründig auf er CD steht ,zeigt man auch ,und dies besonders bei den Live Tracks ( sind wohl 4 an der Zahl ),das man durchaus in der Lage ist ,auch Songs zu schreiben ,die mehr in den rockigen bzw .balladenhaften Sektor gehen .Von der Produktion her geht das Teil in Ordnung ( auch wenn sich bei dem mir vorliegendem Promo der Titel 2 verabschiedet hat und die Live Tracks nicht so ne übermäßige Qualität aufweisen ).Trotzdem erscheint mir diese CD durchaus als interessant und beachtenswert .Ich denke mal ,ihr werdet es nicht bereuen ,mal mit dem netten Typen Kontakt aufzunehmen um mal nachzufragen ,was ihr für „Baumträne“ hinblättern müsst .

 

EYES TRIBE – „FALLING UPWARDS“
Aha ,der Danny hat schon wieder mal ne neue Sache am Start .Fleißig, fleißig !Als zusätzliches Schmackel liegen den ersten 25 Albumexemplaren noch ne limitierte Bonus CD „Vivianne“(endless desire) bei. Na ,ist das nicht schon mal was !?Auch auf dem neuen Output geht „Eyes Tribe“ vehement seinen bisher eingeschlagenen Weg weiter. Ruhige ,etwas hintergründig agierende elektronische Klänge umschweben den fast immer im Sprechformat gehaltenen Gesang. Allerdings zeigt man sich diesmal in punkto Gesang mal etwas abwechslungsreicher ,auch wenn der Sprechgesang halt fast 70 %’tig im Vordergrund steht. Eins kann man Danny zugute schreiben ,in seinen Sprechgesang legt er ungemein viel Gefühl und Ausdrucksstärke. Klanglich gesehen passiert allerdings eher wenig. Die sehr sanften ruhigen Klänge durchziehen das gesamte Werk und wirken auf mich mit der Zeit doch eher etwas monoton. Naja „Eyes Tribe“ Mucke ist nun mal nicht für die breite Masse bestimmt. Im Großen und Ganzen fehlt mir diesmal leider doch etwas die Abwechslung und Ausstrahlung ,so wie man sie halt auf  „Flowing nightly tears“ wieder finden konnte .Schade !

 

EYES TRIBE – „VIVIANNE“
Auf der Bonus CD gibt’s nun ne satte Spielzeit von 50 min. Und ich muss zugeben ,dass diese Veröffentlichung schon bedeutend interessanter daherkommt. Die Stücke hierauf haben nicht durchweg denselben Charakter ,sondern können sich ,besonders im Rhythmusaufbau verschiedenste in Szene setzten.  Und das erzeugt natürlich ne ganze Masse an Abwechslung. Dabei taucht man streckenweise schon fast in den EBM Bereich ,oder besser gesagt ,in den härteren Elektrobereich ein .Ja ,das gefällt mir ,zumal Danny auch hier seinen eignen Stil kreiert und sich an keinen anderen bekannten Act orientiert .Von solchem Zeugs will ich mehr hören !Zwar haben der größte teil der Songs auch wieder den ruhigen Charakter ,überzeugen aber dennoch mehr als das Material auf „Falling upwards“ ,da hier viel ideenreicher gearbeitet wird. Könnte mir vorstellen ,das „Eyes Tribe“ gerade mit dieser CD doch so einiges an neuen Fans dazu gewinnen wird .Sehr interessante Veröffentlichung !

 

EYES TRIBE – „HERZEN GEBEN LICHT“ CD )
Oh, oh ,so kurz vor Ladenschluss habe ich wohl noch nen echtes Problem .Auch nach dem x’ten Durchlauf wollen mir einfach nicht die richtigen Worte hierzu einfallen .Vielleicht liegt’s am Wetter oder am scheiß Leben – keine Ahnung ?!Deshalb fasse ich mich kurz .Die „Eyes Tribe“ Darbietungen sind wie immer nicht unbedingt für die breite Masse gedacht. Dazu sind Dannys Klang und Tonvariationen einfach zu eigenwillig eigenständig. Denn auch „Eyes Tribe“ lässt sich nur schwer mit irgendwelchen anderen Musikrichtungen oder Interpreten vergleichen. Auch bei den hier gebotenen 14 Songs sticht wieder seine Art des Sprachgesangs heraus und repräsentiert seine verschiedensten emotionalen Phasen. Diese legen sich natürlich auch im Sound – und Rhythmusaufbau nieder. Für mich lässt sich das ganze Geschehen am ehesten noch mit „Goethes Erben“ vergleichen ?!Aber so richtig festlegen will ich mich da nicht. Diejenigen unter euch ,welche „Eyes Tribe“ kennen und daran Gefallen gefunden haben ,werden auch an diesen neuen Kreationen Gefallen finden ,zumal es doch einiges an Neuerungen zu entdeckten gib.

 

EYES TRIBE – „I FAIL“
Wenn es darum geht ,eineneigenständigen und kompromisslosen Undergroundmusiker aus den deutschen Landen beim Namen zu nennen ,dann gehört zweifelsfrei Danny .B mit seinem Projekt „Eyes Tribe“ dazu .Denn obwohl er bei all seinen bisherigen Veröffentlichungen stets seinen fest eingeschlagenen Weg geht ,findet man doch immer wieder einen ganzen Haufen an neuer und äußerst interessant wirkender Sachen wieder ,welche einen ungemein ansprechen und vor allem auch im emotionalen Sektor sehr berühren können .Da ja Danny in seiner Musik einen enorm großen teil an Persönlichkeit und persönlicher Erfahrungen einbringt ,ist es wirklich schwer ,sich nicht bei dieser Art der Musik gleiten zu lassen .Kommen wir aber nun mal zum Wesentlichen . “I fall“ ist mit ganzen 8 Stücken bestückt ,welche teilweise brandneu sind ,oder sich in Form einen neu abgemixten Version präsentieren .Bei einem sehr großen Teil der Stücke geht man eindeutig den Pfad der sehr ruhigen ,etwas hintergründig agierende elektronische Klänge, welche dann mit  im Sprechformat gehaltenen Gesang ummantelt werden .Obwohl zwar das Grundgerüst beim Aufbau der Songs gleich gehalten wird ,klingen diese niemals gleich ,sondern offenbaren einem immer wieder neue Details .Auf „I fail“ gibt es aber auch Stücke ,welche völlig aus dem sonst eher „gewohnten“ Muster herausbrechen ,und wohl gerade deswegen ,zumindest bei mir ,sofort im Ohr hängen bleiben .Zum einen wäre da „WahrheitsAtem“ ,welcher auf der einen Seite leicht nach „Goethes Erben „ klingt ,aber für mich auch so nen gewissen free jazzigen Einschlag aufweist .Das gute Stück hat für mich so ne Atmosphäre ,welche  man in einer gemütlichen Eckkneipe, in der Livemusiker jammen, wieder findet .Mag jetzt vielleicht wirklich etwas merkwürdig klingen ,aber sofort beim ersten Anchecken dieses Songs hat sich bei mir solch ein Bild aufgebaut .Mit „Endlose Leere“ (Einsamkeits Mix 2005 ) befindet sich hier aber auch ein Stück drauf ,welches kaum noch zu toppen ist ,und dich in der gesamten Bandbreite enorm emotional berühren wird und kann .Was hier an Gefühlen dargestellt und umgesetzt wird ,ist schon verdammt „hart“ und geht nicht spurlos an einem vorbei .Zum einen ist’s der weibliche Gesang ,welcher zum großen Teil im Sprechformat dargeboten wird ,welcher dich ungemein berührt und zum anderen ist’s der leicht im Gothic touch gehaltene Sound ,welcher das gesamte Geschehen ummantelt .Das ist so ein Song ,der absolut führ Gänsehautfaktor sorgt und zudem noch zusätzlich im Textbereich ne zusätzliche Wirkung erzielt .“Endlose Leere“ist zweifelsfrei der Song auf diesen Silberling ,welcher den größten  und tiefsten Eindruck bei mir hinterlassen hat .Ich bin hin und weg ,zumal es ja nun nicht typisch für die Musikszene ist ,seinen Gefühlen und Gedanken in dieser Form absolut freien Lauf zu lassen .“I fail“ gehört jetzt schon zu der wirklich ansprechensten, kreativsten und vor allem emotional am stärksten geprägten Veröffentlichungen von Danny .Für die olle Metalextremistenfraktion sicherlich eher verdammt schwerer Stoff ,da man ja aus eigner Erfahrung weiß ,das es gerade denen/uns eher verdammt schwer fällt ,sich gefühlsmäßig zu outen .Aber im Endeffekt sind wir ja alles Menschen mit Gefühlen ,Gedanken und Wünschen ,die es halt nur gilt ,einfach mal freien Lauf zu lassen .“I fail“ ist hierfür genau der richtige Zündfunke und wird deshalb auch zum Pflichtkauf deklariert .

 

HAMMER
EYES TRIBE – „MONDELFENLICHT“
( SPECIAL SINGLE 10THANNIVERSARY EDITION )
Pünktlich zum 10 jährigen Jubiläum hat’s der Danny nun auch noch geschafft ,uns mit dieser Special Version ein besonderes Schmackel zu präsentieren ,denn auf diesem runden Silberteil befinden sich neben 3 verschiedenen Versionen des Titelsongs „Mondelfenlich „der Rough Mix 2006 von „No ordinary love“, die Demo Version 2006 von „Zero generation“ auch noch zwei brandaktuelle Stücke des demnächst erscheinenden Albums .Für den wahren „Eyes Tribe“ Fan ist dies sicherlich schon Grund genug ,sich das Teil an Land zu ziehen .Auch bei dieser Veröffentlichung gehen ein großer teil der Stücke wieder in die eher  sehr ruhigen Gefilde ,wobei man aber wie z.B .beim Stück „Zero generation“ sogar gewisse harte Heavy Riffs entdecken kann .Auch sonst ist die Auswahl der hier präsentierten Songs durchaus vielseitig .Schon allein die drei verschiedenen Versionen von „Mondelfenlicht“ verdeutlichen  einmal mehr Dannys Kreativität .Obwohl Danny auch  bei den beiden neuen Stücken den Grundaufbau von ruhigen elektronischen Klängen ,gepaart mit Sprechgesang beibehält ,unterscheiden sich diese doch von seinen bisherigen Sachen ,da hier doch die Melodien mehr an Aussagekraft gewonnen haben und der Sprechgesang diesmal eher etwas hintergründiger gehalten wird .Muss zugeben ,das mir dies besser gefällt .Sonst stand sein Gesang doch teilweise etwas zu sehr in den Vordergrund gerückt. Mit „Mondelfenlicht“ zeigt uns Danny ein doch recht breites Spektrum seiner musikalischen Fähigkeiten auf und verdeutlicht einmal mehr ,was es heißt ,eigenständige und abseits aller Trends agierende Mucke zu machen ,welche einen dann sogar noch sehr ansprechen kann . Weiter so !

 

EYES TRIBE –“BLACK PEARLS & SINGLES COLLECTION”
“Eyes Tribe” ist ja nun das Hauptbeschäftigungsfeld vom Berliner Danny .Und wenn es um einen eigenständigen und kompromisslosen Undergroundmusiker aus den deutschen Landen geht ,so nimmt er zweifelsfrei einen der obersten Plätze ein .Auf dem vorliegenden Teil hat er nun diverse Titelsongs von bisher erschienenen Singles gepackt ,welche euch wohl so eine Art Überblick über sein bisheriges Schaffen geben sollten .Unter den hier im Angebot stehenden 16 Stücken findet man allerdings auch 2 Songs vor ,die brandaktuell sind und wohl in dieser Form noch nirgends aufgetaucht sind . Wer sich mit „Eyes Tribe“ schon mal genauer beschäftigt hat ,bzw .meine kleine „Klolektüre“ immer genau studiert hat ,weiß sicherlich ,was ihn hier musikalisch erwarten wird .Im Gegensatz zu seinem Projekt „Signed of Life“ fährt er hier nämlich eher mehrgleisig ,ohne sich wirklich fest an einer musikalischen Sparte auszurichten .Hier bietet er ein wirklich sehr breites Spektrum seiner musikalischen Fähigkeiten an ,welche einmal mehr verdeutlichen können ,was es heißt ,eigenständige und abseits aller Trends agierende Mucke zu machen ,welche einen dann sogar noch sehr ansprechen kann . Sicherlich ist auch die „Eyes Tribe“ Mucke nicht wirklich massenkompatibel ,aber diejenigen unter euch ,die sich in der schwarz angehauchten Szene zu Hause fühlen ,mit elektronischer Mucke auch was anfangen können ,kriege hier schon ne ganze Menge an interessantem musikalischem Stoff geboten . (LEO)

 

EYES TRIBE – „WEG INS MORGEN“ ( ONLINE MAXI SINGLE)
Für sein zweites Projekt EYES TRIBE hat sich Mastermind Danny B Helm nun noch ne zusätzliche Unterstützung von Micha Maihöfer ( Vocals, Lyrics & Basic Music / Percussions, Effects & Music ) geholt .Und man muss sagen ,dadurch hat sich doch einiges verändert und auch verbessert .Die neuen Stücke wirken doch bedeutend ausgereifter und vor allem soudtechnisch tiefgründiger gehend .Der erste Song „Weg in den Morgen“ ( Album Version ) ist recht düster gehalten  ,wobei die elektronischen Klänge einen in eine eher unbehagliche Stimmung versetze können . Dabei macht sich sogar ein leicht psychedelisch anmutender touch bemerkbar . .Obwohl das Klanggeschehen eher etwas gleich bleibenden im Rhythmus gehalten ist ,wirkt es beim Zuhören schon ganz schön auf einen .Die leicht hintergründig agierenden Sprech(gesangs)passagen unterstreichen das eher dunkle Geschehen dann noch einmal .Weg in den Morgen ( Reminding Bells Version 2007 ).Im Gegensatz zu Vorgängerversion beginnt dieses Stück mit ner recht emotional wirkende weiblichen Sprachsequenz. Eher bedächtig ziehen hier ebenfalls verschiedenste elektronische Sounds ihre Bahnen ,wobei aber irgendwie durchweg so eine gewisse Trauer dargestellt wird .Schon allein die Glockenklänge sorgen hierbei für eine gewisse traurige und depressiv machende Stimmung .Hinzu kommen da dann noch die wirklich sehr gefühlsvolle Texte ,in denen enormes Herzblut steckt ,und man förmlich merkt ,welch emotionale Inhalte hier wiedergegeben werden sollen .Obwohl man auch hier eher im Sprechbereich arbeitet ,zeigt man doch verschiedenste Ausdrucksformen auf und versteht es wirklich ,sich verdammt angenehm zu präsentieren .Ein sau starkes Stück !„Night of new dawn „( Rough Mix 2008 ) Leicht Depeche Mode style mäßig angehaucht , mit so nem gewissen Hang zum 80’ziger Elektro Pop/Rock arbeitet man auch hier mit etwas hintergründigem ,leicht verzerrter Gesang ,welcher von einem dichten Klangteppich umringt wird .Dabei hält man sich rhythmisch in eher seichteren Gewässern auf .Der Song strahlt so ne gewisse Kälte du Monotonie aus ,welche aber beiweitem nicht langweilt ,sondern eher zum hinhöre animiert .Coole Klangkulisse ,die man uns hier präsentiert. „The morning after the morning“ ( Studio Record Version 2006 ) ist für mich ein wirklich sehr komisches Stück ,mit welchem ich eher nix anfangen kann zumal es mir nicht mal möglich ist ,das her Gebotene in irgend eine musikalische Kategorie einzuordnen .???????? Sehr verhalten ,leicht klassisch angehaucht geht’s mit „Angel’s leaving words „(Basic Mix 2006) weiter .Hierbei setzt man bewusst auf starke gefühlsvolle Sounds ,welche man durch unterschiedlichsten Klavierklängen umschweben lässt .Man kann sich gedanklich völlig fallen lassen und diese Klänge ganz einfach nur auf sich einwirken lassen .Irgendwie kann diese Stück die ganze alltägliche Anspannung von einem nehmen ,um sich ganz einfach dahin gleiten zu lassen. Der fast glasklare Sprechgesang lässt dich hierbei ebenso nachdenklich ,wie auch ruhig werde .Ein perfekter Titel um ne „Leck mich am Arsch „ Stimmung zu kriegen und der ganzen Welt da draußen den Stinkefindger zu zeigen !Auch diese mal wieder hat Danny wirklich sehr viel an eignen Emotionen und Gefühlen in diese Stücke gepackt .Vor allem zeigt es klar auf ,das er sich auch mit seinem zweiten Projekt immer wieder weiter entwickelt und niemals auf einer Stelle tritt .Sicherlich ist die Maxi nicht wirklich für lustige oder fröhliche Stunden gedacht ,sondern sollte eher dann eingelegt werden ,wenn man seine Gedanken mal freien Lauf lassen will und tief in sein Inneres blicken will . ( LEO )
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